Wichtige Eckpunkte bei uns!

Der Begriff "Reformpädagogik" taucht bereits Ende des 19. Jahrhunderts in pädagogischer Literatur auf und kann nicht exakt definiert werden.

Ziel aller Reformpädagogikrichtungen ist es den autoritären Leistungsdruck von den Kindern zu nehmen. Die Kinder sollen zu Selbstständigkeit und Handlungsorientierung erzogen werden. Auf starre Stundenpläne, durchgehenden Frontalunterricht und Noten wird bewusst verzichtet. Die Lehrpersonen sehen sich als Lernbegleiter/Lernbegleiterinnen und Förderer/Förderinnen. Bei uns werden die Kinder durch projektorientiertes, individualisiertes, offenes Lernen zum Erlangen der Lernziele begleitet.  Jede Klasse hat ihre ganz persönliche Ausprägung der Reformpädagogik. Ein gemeinsames Lernen aller Kinder wird speziell in den Integrationsklassen, in denen soziale Aspekte besonders wichtig sind, gelebt.

Kinder lernen bei uns vielfältigste Kompetenzen wie Eigenständigkeit, Selbstorganisation, Selbstreflexion, Präsentationsfähigkeiten (durch Theaterspiele, Musicals. Dichterlesungen, Referate,..), Selbstausdruck durch geförderte Kreativität, gute Selbsteinschätzung (durch Motopädagogik, Bewegtes Lernen), Freude am eigenen Schaffen und Lernen, Sprech- und Sprachfertigkeiten (GEPS, Papillion, Klassenrat,...)

Reformpädagogen deren Konzepte wir umsetzen wollen sind Maria Montessori mit der Montessoripädagogik, Célestin Freinet mit der Freinetpädagogik und Helen Parkhust mit dem Daltonplan (Wochen- und Arbeitspläne).

Seit Jahren wählen alle 1. - 3. Klassen im Klassenforum eine alternative Beurteilungsform, wie KDL (Kommentiere direkte Leistungsfeststellung), Pensenbuch  oder LFD (Lernfortschrittsdokumentation).